Wenn du das erste Mal siehst, dass deine Inhalte in den AI Overviews von Google auftauchen, ist das ein ziemlich besonderer Moment. Und ehrlich gesagt hatten wir es gar nicht geplant.
Für Lili Frankus, Mitgründerin von duwerk, war dieser Moment der Startpunkt einer neuen Denkweise über digitale Sichtbarkeit und der Beginn unserer GEO-Reise.
2024 sind wir mit duwerk als klassische Marketingagentur gestartet. Anfang 2025 wurde klar, wie stark KI die Suche verändert und wie wichtig Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen KI-Systemen wird. Seitdem spielt Generative Engine Optimization (GEO) eine zentrale Rolle in unserer Arbeit.
Der Aha-Moment: GEO beginnt da, wo SEO aufhört
Lili arbeitete damals mit einem Softwareunternehmen an Produktseiten, aufgebaut nach klassischen SEO-Maßstäben. Zwei Tage nach Veröffentlichung landeten diese plötzlich in den AI Overviews.
Dass das kein Einzelfall ist, zeigt auch eine Analyse des Search Engine Journal. AI Overviews erscheinen inzwischen bei rund jedem dritten Keyword in Google und verändern damit, wie Menschen Antworten entdecken und wie Marken sichtbar werden.
Das war der Moment, in dem uns klar wurde, wie nah gutes SEO und GEO eigentlich beieinanderliegen. Wir hatten kein „GEO-Projekt“ gestartet, aber eines gelandet.
„GEO ist nicht unbedingt komplizierter nur umfassender. Allein für Keywords zu optimieren, funktioniert schon lange nicht mehr.“, erzählt Lili.
Generative Engine Optimization erweitert klassische SEO-Methoden um die Frage, wie Inhalte von KI-Systemen verarbeitet, verstanden und in Antworten zitiert werden.
Seitdem hat sich viel getan. Wir haben gelernt, was funktioniert, wo’s hakt und was GEO in der Praxis wirklich bedeutet.
GEO ist Teamarbeit – keine Einzeldisziplin
Während SEO oft in spezialisierten Teams stattfindet, ist GEO ein Mannschaftssport.
Damit eine Marke in KI-Antworten vorkommt, müssen viele Zahnräder ineinandergreifen:
- SEO & Technik sorgen für Struktur und Lesbarkeit der Inhalte.
- Content & Redaktion schaffen Themenrelevanz und Kontext.
- PR & Social Media stärken Autorität und externe Erwähnungen.
- Brand Marketing sorgt dafür, dass die Marke als Entität erkannt wird.
In unseren GEO-Projekten sehen wir auch immer wieder, dass Marken, die zusätzlich auf Social Media, in Plattformen oder Digital PR auftreten, häufiger in KI-Antworten erwähnt werden.
„Für GEO musst du weg vom Silodenken“, sagt Lili. “Sichtbarkeit entsteht, wenn alle im Unternehmen dieselbe Geschichte erzählen und zwar über alle Kanäle hinweg.“
Das Thema ist deswegen am besten dort aufgehoben, wo alle Fäden zusammenlaufen, nämlich im CMO-Bereich mit Support der Geschäftsführung.
Sichtbarkeit neu denken: Von Klicks zu Konversationen
Eines der spannendsten Learnings aus unseren ersten GEO-Projekten betrifft die Messung. Klicks, Rankings und Seitenaufrufe verlieren an Aussagekraft, wenn Chatbots wie ChatGPT Antworten direkt liefern.
Die entscheidenden Fragen lauten heute:
- Wird unsere Marke in Antworten erwähnt?
- Für welche Prompts sind wir sichtbar?
- Kommen Leads oder Anfragen über LLM-Kanäle zustande?
„Wir mussten erst akzeptieren, dass wir KI-Performance ganz neu messen müssen.” berichtet Lili. „Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur auf der Website, sondern in Gesprächen zwischen Mensch und Maschine.“
Wir sehen inzwischen, dass Leads aus LLMs oft qualifizierter sind als klassischer Website-Traffic. Sie kommen später im Funnel, aber mit einer klaren Kaufabsicht.
Was wir inzwischen messen:
- Erwähnungen unserer Marke in ChatGPT und Co.
- Sichtbarkeit unserer Marke für ein ausgewähltes Prompt-Set
- Ob neue Leads oder Anfragen mit KI-Tools in Verbindung stehen.
Für uns bei duwerk ergibt sich GEO-Erfolg heute aus den drei Faktoren Erwähnungen, Kontext und Relevanz.
Unser Fazit: GEO ist ein Lernprozess, kein fertiges System
duwerk positioniert sich a ls Partner für GEO und KI-Sichtbarkeit im Mittelstand.
Wenn du dich heute mit GEO beschäftigst, wirst du feststellen, dass n iemand die perfekte Methode hat oder weiß, wie die Modelle in sechs Monaten funktionieren. Die Arbeit mit GEO fühlt sich manchmal an wie Navigieren im Nebel – aber genau das ist so spannend.
Wir alle lernen, wie KI mit Marken umgeht. Wir probieren aus, analysieren, passen an. Und jedes Projekt bringt neue Erkenntnisse.
„Wir stehen alle am Anfang“, sagt Lili. „Aber wer jetzt anfängt, versteht morgen schneller, wie KI über Marken denkt.“
Bei duwerk begleiten wir Unternehmen dabei, GEO nicht nur zu verstehen, sondern helfen ihnen bei der Umsetzung konkreter To Do’s. Denn Sichtbarkeit endet nicht bei Google, sondern beginnt dort, wo Künstliche Intelligenz Antworten generiert.
Starte mit einem kostenlosen GEO-Audit und erfahre, wie sichtbar deine Marke heute schon in ChatGPT & Co. Ist.
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Mittwoch, 21.1.2026